04 Juli, 2010

ka_bone reloaded

Universität für Bodenkultur Wien . CAD in der Landschaftsarchitektur

Ausgangslage . Der Kagraner-Platz weist die bauliche Struktur eines alten Angerdorfes mit zentralem, langgestrecktem Platz und niedriger, teilweise nur eingeschoßiger Bebauung auf. Der Platz ist West-Ost orientiert. Sein Querprofil verengt sich an den Enden, wodurch der Charakter einer Straße entsteht. 
Die Haupterschließung erfolgt aus Ost und West über eine vierspurige Straße, die sich im Zentrum des Platzes teilt, wodurch eine grüne, verkehrsumspülte Linse entsteht. Aus südlicher Richtung treffen zwei untergeordnete Gassen auf den Platz. Aufgrund der Dominanz der Verkehrsnutzung in Verbindung mit der langgestreckten Form und der Verdrängung der Fußgänger an die Gebäudefronten kann der Ort aktuell nicht als Platz wahrgenommen werden. Besonders auffällig ist die sehr hohe Dichte an gewerblichen Betrieben. Die Bebauung schließt in etlichen Fällen nicht direkt an die Platzseitige Grundgrenze an, wodurch sich private ‘Vorbereiche’ ergeben die zu verschiedensten Zwecken genutzt werden (Parken, Vorgarten, etc.). Ansonsten ist die Bebauung durchgehend geschlossen.



Zielsetzung des Entwurfes . Der Kagraner-Platz soll räumlich als Platz sichtbar und erlebbar gemacht werden, wobei der besondere Charakter der Angerdorfstruktur erhalten und betont werden soll. Die aktuelle Dominanz des mototisierten Individualverkehrs soll in ein gleichberechtigtes miteinander mit den nicht motorisierten Nutzungen überführt werden. Der Platz soll multifunktional nutzbar sein und sowohl kulturellen als auch kommerziellen Nutzungen Platz bieten beziehungsweise das vielfältige gewerbliche Angebot unterstützen und einen regen Austausch mit den aktuellen Nutzungen in der Sockelzone der Gebäude iniziieren. Die Erholungsfunktion soll wesentlich aufgewertet werden. 
Eingriffe in die Verkehrsfunktion .
Aktuell wird über den Platz eine übergeordnete Verkehrsachse des motorisierten Individualverkehrs geführt, die den Verkehr von der Wagramer Straße und Donaufelderstraße zur A23 beziehungsweise zum Gewerbegebiet Stadlau leitet. Diese Achse wird Richtung Norden auf die Straße ‘Am langen Felde’ verlegt. Über den Platz wird ledigliche eine zweispurige Straße geführt die der Erschließung des Platzes selbst dient. Auf gleicher Trasse wird die Straßenbahnlinie 26 über den Platz geführt und Richtung Seestadt Aspern verlängert. Um die Gleichberechtigung mit den Fußgängern und Radfahrern am Platz zu unterstreichen wird die Straße auf Platzniveau angehoben. Platz und Fahrbahn werden in ihrer Materialität (großformatiges Natursteinpflaster) nicht unterschieden. Zur Definition der Fahrbahn dienen offene Entwässerungsrinnen.

Räumliche Eingriffe . Der langgestreckte Platz wird in drei Bereiche unterteilt. Am schmalen westlichen Ende wird ein Bereich mit Einkaufsstraßencharakter entstehen, der östliche Bereich wird weich und grün als Park ausformuliert. Der zentrale, aufgeweitete Bereich wird als Platz entwickelt. Um diesen Bereich zu fassen wird eine räumlichen Klammer eingesetzt die als Rückgrat für den Platz fungiert - der Backbone. Dieses Element ist als erhöhtes Grünband ausgeführt (Sitzhöhe) und wird an den Enden Rampenförmig hochgezogen, wodurch die Enden des Platzes visuell definiert werden. Zusätzlich verstärkt wird die visuelle Wirkung durch Baumpflanzungen hinter und neben den hochgezogenen Enden.

Multifunktionaler Backbone . Um unterschiedliche Funktionen aufzunehmen und die Durchwegung des Platzes zu gewährleisten ist das Backbone-Element in unterschiedliche Segmente geteilt, die aufgrund ihrer starken linearen Betonung als Einheit wahrgenommen werden können.
Die westliche Rampe des Backbones ist als ‘harte’ Zuschauertribüne mit Sitzstufen und Holzbänken (Beton Besenstrich, Eiche) mit vorgelagerter Bühnenfläche gestaltet. Tribüne als auch die Bühne sind jederzeit zugänglich und können in ihrer Nutzung frei interpretiert werden (Schulklasse im Freien, Aussichtspunkt, Treffpunkt, Skateparcourt, etc.)
Die beiden zentral gelegenen Segmente sind als erhöhre Rasenflächen ausgebildet. Versetzte Naschbeerenhecken bilden geschütze räumliche Situationen die zum Sonnenbaden oder als Spielräume genutzt werden können. In jedes dieser beiden Segmente ist ein Schanigarten integriert der von Cafés oder Restaurants gemietet werden kann.
am östlichen Ende wird der Backbone von der Straßenbahntrasse durchschnitten. An diesem Punkt wird eine Straßenbahnhaltestelle eingefügt, wodurch der Backbone auch eine Knotenpunktfunktion als übergeordneter Eingang zum Platz erhält. Die östliche Rampe ist als weicher Rasenhang ausgeführt und bildet den Übergang in den Parkbereich.
Zwischen den Segmenten ist eine Stellfläche für PKWs, beziehungsweise ein Bereich mit Holzbänken und Pflanztrögen (siehe Bild rechts) vorgesehen.
Südlich des Backbones wird ein (Bauern)markt mit 48 Standplätzen entwickelt.

Neue Bebauungslinien . um den Platz räumlich stärker zu definieren werden die Bebauungslinien für eine etwaige Neubebauung von Parzellen sanft adaptiert. Die Enden des zentralen Platzbereiches werden bewusst verengt beziehungsweise werden Gebäudevorsprünge ausgebildet die den Platz klarer lesbar machen.
Die neuen Bebauungslinien werden in der Platzfläche als dunkler Belagsstreifen sichtbar gemacht. Hinter diesem Streifen schließen die ‘Vorgärten’ der aktuellen Bebauung an. Diese Gärten sollen bis zu einer Neubebauung bewusst erhalten bleiben und dem Platz einen speziellen, sehr persönlichen Charakter geben (siehe Abbildung Blatt 1 rechts oben).
Die Modellfotos auf Blatt 2&3 zeigen die räumliche Intervention des Backbones, aber auch die räumliche Wirkung von alter und möglicher neuer Bebauung.

Parkbereich . Das östliche grüne Ende des Plazes weitet sich in eine großzügige Grünfläche die sich in Richtung Süden erweitert. Das grüne hochgezogenen Ende des Backbones dient hier als besonderes Spielelement und als verbindende Aussichtsplattform am Übergang zwischen Platz und Park. Im Norden und Osten wird der Park von untergeordneten Straßen begrenzt, im Süden reicht er an eine, der Bebauung vorgelagerte Asphaltfläche, die einerseits der Erschließung der Gebäude, aber auch für Spiel, Sport und Gastronomie nutzbar sein soll. Die Grünfläche selbst ist mit schattenspendenden Bäumen bepflanzt und mit Holzpritschen ausgestattet. Zur schnellen Durchquerung wurde ein nord-süd verlaufender Weg vorgesehen.
Im südlichen Bereich gibt es eien Kinderspielplatz und weitere Holzpritschen. Ein privates Gebäude, dass sich in der Parkfläche befindet wird gestalterisch in den Parkraum einbezogen und könnte in Zukunft als Kindergarten mit direktem Parkanschluss, oder Jugendzentrum genutzt werden.

Links: 
ort  
ka_bone 
ka_bone reloaded

07 März, 2010

Nachhaltige Landschftsarchitektur . Ein Modell zur Gestaltung von Parks

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung . Universität für Bodenkultur Wien 

Landschaftsarchitektur, theoretisches Konzept:
DI Dr. Dagmar Grimm-Pretner
DI Roland Wück
Bakk.techn. Roland Barthofer 
Soziologie: 
Mag. Claudia Wagner

Der 44.Band der Schriftenreihe des Instituts für Landschaftsarchitektur basiert auf der im April 2008 am Institut für Landschaftsarchitektur der Universität für Bodenkultur Wien fertiggestellten Studie „Landschaftsarchitektur und nachhaltige Entwicklung – Ein Modell zur Gestaltung von Parks und Gärten“, die vom Amt der niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung, in Auftrag gegeben wurde.
Das Ziel der Studie war die Erarbeitung einer Grundlage zur Sicherung und Förderung der Qualität landschaftsarchitektonischer Projekte in Niederösterreich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Dazu wurden Gestaltqualitäten ausgewählter, öffentlicher Parkanlagen und privater Gärten analysiert und parallel dazu die Rolle der Landschaftsarchitektur in nachhaltigen Entwicklungsprozessen beleuchtet. Darauf aufbauend wurden für  Parkanlagen, basierend auf dem Konzept der kritischen Nachhaltigkeit, Ziele und Fragen formuliert, die als Leitfaden für Planerinnen und Planer dienen können.
Die vorliegende Fassung mit Fokussierung auf öffentliche Parkanlagen ist die logische Konsequenz der unterschiedlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen der beiden Freiraumtypen (öffentlicher) Park und (privater) Garten. Sie spiegelt die während der Bearbeitung der Gesamtstudie getätigte Splittung wider und versucht, sowohl einen Beitrag zur Theorieentwicklung in nachhaltigen Entwicklungsprozessen zu leisten als auch maßnahmen‐ und ergebnisorientiert den Begriff der nachhaltigen Entwicklung auf kommunaler Ebene zu operationalisieren wie auch zu etablieren.
Schriftenreihe des Instituts für Landschaftsarchitektur, Band 44  
ILA Institut für Landschaftsarchitektur - Department für RaLI - Universität für Bodenkultur Wien;
Wien 2009; ISBN: 978‐3‐9502175‐5‐1;

Verkauf: Die Printversion der Publikation "Nachhaltige Landschaftsarchitektur" ist im Sekretariat des Instituts für Landschaftsarchitektur zum Preis von 20,- Euro  erhältlich.
Online - Publikation: Nachhaltige Landschaftsarchitektur

26 November, 2009

At the Beginning there was ...

international landscape architecture competition

> WETTBEWERBSGEWINN <

...CHAOS
In the cosmogony myths of ancient cultures the word chaos describes the primitive state out of which the world, with gods, sky, earth and men developed. In these myths chaos doesn‘t mean disorder, but a state of
emptiness and ‚nothing‘, as well as the undifferentiated unity of everything. In this ancient meaning chaos
doesn‘t describe a completely disturbed, mixed up state, but an in itself resting unity of everything.



THEORETICAL CONCEPT
The aim of our garden is to break with the common meaning of chaos as something which is unstructured and mixed up. By showing this ancient meaning of chaos we want to surprise the visitors und underline the meaning of chaos as unity and undifferentiated primitive state of everything. The highly differentiated forms of life, which emerged from the unity of chaos, will be presented as a counterpart.

SPATIAL AND VISUAL CONCEPT
Chaos will be the centre of our garden surrounded by life which emerged out of it. Both elements of the garden will be connected by a pathway. To visualize chaos we will create a spot where the boarders between a room’s elements, floor, walls and ceiling (sky) dissolve in an elusive mass of thin sticks and melt into one and another to become a greater undifferentiated unity. This chaotic spot is placed in a field of many different grass species, which symbolise the life that was differentiated out of the primitive state and unity of chaos. The linear structures of the grasses are corresponding with the linearity of the elusive mass of thin sticks, which create the surrounding of the centre spot.





28 August, 2009

published in TEC21

TEC21 - Fachzeitschrift für Architektur, Ingenieurwesen und Umwelt

Mein Foto wurde in der Ausgabe 'Dosiertes Chaos' im offiziellen Publikationsorgan des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA - 'TEC21' publiziert.
Die Ausgabe befasst sich mit dem Thema Chaos. "Ausgangspunkt ist das alltägliche Chaos - eine Art von Unordnung, die hauptsächlich im Auge des Betrachters liegt, wenn Abläufe und Erscheinungsbilder nicht mehr so sind wie gewohnt. Drei Beispiele aus unterschiedlichen Fachbereichen zeigen praktische und erfolgreiche Anwendungen für dosiert eingesetzte chaotische Elemente. Allen gemeinsam ist: Die Chancen liegen in der intelligenten Mischung. Beim Beispiel der Wiener Siedlung Kabelwerk wagten die Verantwortlichen in der Planungsphase eine Abkehr von der üblichen Praxis (siehe «Prinzipien diskutieren, Prozesse herausfordern»). Statt einen strikten Bebauungsplan vorzugeben, blieben Planern, Stadt, Investoren und künftigen Nutzern Freiräume, um die Quartiersgestaltung gemeinsam auszuhandeln." (TEC21 Nr. 33-34 / 2009)
(öffentlicher Freiraum im Kabelwerk/Wien von Detzlhofer Landschaftsarchitektur)
Weiter Fotos auf Flickr

05 Juli, 2009

imagefilm . 'masterstudium agrar- und ernährungswirtschaft'

Universität für Bodenkultur | Kommunikation und Medienplanung


Dieser Imagefilm zur Bewerbung des BOKU-Masterstudiums Agrar- und Ernährungswirtschaft entstand im Rahmen des Seminars 'Kommunikation und Medienplanung' von DR Rainer Haas. Die Aufgabenstellung war, einen 5 minütigen Film zur Bewerbung des Masterstudiums 'Agrar- und Ernährungswirtschaft' zu drehen. Eine weitere Vorgabe war mindestens zwei Testimonials zu integrieren.

Produktionsleitung: Babsi Kerbl
Kamera: Elmar Feigl, Agnes Geissberger, Romedia Gschwenter, Babsi Kerbl, Franz Schneider
Schnitt, Ton & Musik: Roland Barthofer
Sprecher: Andreas Mittendorfer

11 Jänner, 2009

die schrankwand II

Auftraggeber: Mag. McK. & Dr. D. | Planung und Ausführung


Ab nun kann man von einer Serie sprechen ;-)

Nachdem der private Versuch mit der Schrankwand I wunderbar geglückt war ergab sich ein weiterer Auftrag für die Schrankwand II zur Ausstattung einer Gründerzeitwohnung im XX. Bezirk in Wien.

Ihre besonderen Qualitäten kann 'die Schrankwand' überall dort ausspielen wo viel Stauraum und maximale formale Zurückhaltung gefragt sind. Das Raster aus vertikalen und horizontalen Linien kann an jede Raumgröße adaptiert werden und führt zu einer dezenten Strukturierung. Die Schrankwand kommt vollkommen ohne sichtbare Beschläge aus. Scharniere, Tipp-On Griffautomatik und Leiterprofil verschwinden hinter der Front.

The making of ...
Montage und mehr ...

10 Jänner, 2009

technopol campus #

Universität für Bodenkultur | Aktuelle Landschaftsarchitektur

Siegerprojekt des landschaftsarchitektonischen Ideenwettbewerbs zum Freiraum des Universitäts- Forschungszentrums Tulln - UFT

Protokoll der Jurysitzung
Das Universitätszentrum UFT und das IFA müssen als Teil des Technopols Tulln ein sichtbares Identifikationsobjekt für die Stadt werden. Die heterogene Bebauung vermag die Einheit des Technopols visuell nicht darzustellen, diese Aufgabe muss der Außenraum übernehmen.

Der Campus selbst muss Arbeitsfeld und angenehmes Arbeitsumfeld zugleich sein. Ungezwungene soziale Interaktion und Offenheit stehen im Vordergrund und sollen den Wissenstransfer und damit eine gegenseitige Befruchtung fördern.
Der Campusfreiraum muss dazu beitragen, die Einrichtungen und ihre Bedeutung aktiv in Richtung Stadt und der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Die Qualitäten der für das Tullnerfeld typischen streifenförmigen Felder und Gehölzstreifen werden zur Raumbildung und festen Verwebung der bestehenden, inhomogenen Gebäude- und Raumstruktur eingesetzt. Bestehende Strukturen werden ausgenutzt, wo notwendig weiterentwickelt und mit der Bebauung in Beziehung gesetzt und räumlich-funktionell verwoben.

Konzept

Das Kernstück des Konzeptes bilden streifenförmige Strukturen die orthogonal in die bestehenden streifenförmigen Räume aus Feldern und Gehölzstreifen eingewoben werden {siehe Konzeptskizze unten}.

Der erste Streifen im Bereich der Konrad-Lorenz-Straße übernimmt die externe Erschließungs­funktion. Hier wird besonderer Wert auf eine einheitliche Gestaltung und eine gute Eignung für FußgängerInnnen und RadfahrerInnen gelegt.

Der zweite Streifen übernimmt die Repräsentationsfunktion im Vorfeld der Gebäude und visualisiert in Verbindung mit der einheitlichen Gestaltung des Straßenraumes die Einheit des Technopols.

Der dritte Streifen übernimmt die Funktion der internen Vernetzung des Technopols. Hier werden Erholungs- und Arbeitsmöglich­keiten im Freien geboten. Die soziale Interaktion zwischen den Angehörigen der verschiedenen Institutionen wird gefördert um einen Wissenstransfer und eine gegenseitige geistige Befruchtung zu ermöglichen. Der Streifen wird entlang der Achse zwischen den UFT-Trakten angelegt und stellt über das IFA hinaus eine Verbindung zum TZT, zur FH und zum künftigen Studentenheim her.
Im Bereich zwischen UFT und IFA wird der zentrale Campusfreiraum mit Spielfläche, Wasserfläche, Liegewiese mit Weitblick, einer Obstwiese und Schauflächen entwickelt. Über den Streifen und bestimmte angrenzende Bereiche schlängelt sich ein befestigter Weg.

Gestaltung

Räumlich-formal wird die orthogonale Struktur auf den gesamten Entwurf, bis hin zur Möblierung übertragen.
Versuchsflächen und Versuchspflanzungen werden generell als Gestaltungsmittel eingesetzt, bzw. werden Pflanzungen vorgenommen die thematisch eindeutig einzelnen Clustern des UFT zugeordnet werden können.
Bei der Materialwahl wird vor allem auf wartungsfreundliche und pflegeleichte Materialien wert gelegt.

Als primäres, zur Stadt hin kommunizierendes Gestaltungselement wird der 'Acker' eingesetzt, und zwar in purer Form und nicht als Zitat. Der Acker steht als inhaltliche Klammer für die Einheit der Institutionen und somit für das Technopol als gesamtes. Die ästhetischen Qualitäten von Feldern, die vor allem in ihrer gerichteten Flächenwirkung, in der Farbe der Pflanzen bzw. ihrer Blüten liegen, eignen sich hervorragend zur Bespielung von repräsentativen Flächen mit BOKU Kontext. Acker bzw. Feld erlauben die Visualisierung der Primärproduktion und von natürlichen jahreszeitlichen Kreisläufen. Darüber hinaus können die repräsentativen Flächen produktiv genutzt werden.

Pflege

Der Pflegeaufwand wird als äußerst gering eingeschätzt, da er sich im Wesentlichen auf Mäharbeiten beschränkt. Die Pflegemaßnahmen der Versuchs- und Schauflächen obliegen den jeweiligen Nutzern der Bereiche.

11 Oktober, 2008

GRICKAL | coatrack

Auftraggeber: privat | Planung und Pealisierung

Garderobe für eine Wohnung in Wien Döbling.

29 Juli, 2008

флух~ urban knot

Universität für Bodenkultur | Objektplanerisches Projekt Landschaftsarchitektur

Am Gaudenzdorfer Knoten konnten zwei etablierte Nutzungen identifiziert werden - die Nutzung des Raumes zur Querung und als Hundeparadies. Neben diesen etablierten und allgemein wahrnehmbaren Nutzungen zeigten Interviews mit AnrainerInnen weitere unauffällige Nutzungen, die im Allgemeinen nicht mit dem Gaudenzdorfer Knoten in Verbindung gebracht werden - picknicken, sonnenbaden, relaxen, ...
Diese nicht mit dem Ort assoziierten Nutzungen sollen ins Bild gerückt bzw. verstärkt provoziert werden.
Die Installation von Rahmen lenkt die Blicke der vorbeiströmenden urbanen Verkehrsflüsse auf diese Aktivitäten.
Aus der Perspektive der potentiellen Nutzer dienen die Rahmen als Möbel, die einen Anknüpfungspunkt zur Inbesitznahme des Ortes bieten. Um die Rahmen wird eine Kreisförmige Fläche ausgemäht um einen zur Nutzung definierten Raum entstehen zu lassen.


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Dérive

Am Beginn unseres Beitrages stand eine Auseinandersetzung mit dem Wiental in Form eines Spazierganges – Dérive. Als Ergebnis dieses Spaziergangs stand die Erkenntnis, dass der Wienfluss ein lineares Landschaftselement, ein linearer Entwicklungsraum, ein linearer Bewegungsraum, der an verschiedenen Abschnitten unterschiedlich intensiv mit den durchflossenen Räumen verwoben ist.
Landscape Urbanism . Conflation, integration, and fluid exchange between (natural) environmental and (engeneered) infrastructural systems (WALDHEIM . the landscape urbanism reader 2006, 43).
Besonders interessant war zu sehen wie stark ein natürliches Landschaftselement die Entwicklung einer Stadt determinieren kann bzw. wie viele städtebauliche Gestaltungsentscheidungen sich über dieses natürliche Grundelement Element begründen lassen (siehe: flux_derive.jpg). Eine weitere Erkenntnis war die Feststellung, dass der natürliche, die gesamte Stadtentwicklung prägende Fluss, von urbanen Bewegungsflüssen in unterschiedlichsten Geschwindigkeiten überlagert wurde. Diese Überlagerung führte in Teilabschnitten zu einem vollkommenen Verschwinden des Gewässers, wobei eindeutig festzuhalten ist, dass ein Flussraum nicht alleine aus dem Gewässer besteht sondern ganz besondere Qualitäten aus der Geländeform schöpft in die er eingebettet ist bzw. die er selbst geschaffen hat. Genau diese Geländeform und ihre Wirkung als Entwicklungsachse, aber auch als trennendes und gleichzeitig verbindendes Element bleibt durch das Ersetzen des natürlichen Gewässerflusses durch urbane Bewegungsflüsse erhalten – eine urbane, nach wie vor lesbare Flussregion entsteht. Urbane Bewegungsflüsse in den unterschiedlichsten Geschwindigkeiten, aber auch Fließrichtungen konnten festgestellt werden – die baulich-räumliche Ausdehnung der Stadt, Übergeordnete Straßen und Bahnlinien, U-Bahnen, Straßenbahnen, Straßen, Radwege, etc.


Ort

Als besondere Punkte im urbanen Flussraum vielen jene Orte auf, an denen sich die radiale Entwicklungs- und Flussachse des Wientals mit den konzentrischen urbanen Flüssen kreuzte bzw. verknotete. wurde.
Besonders faszinierend, vor allem aufgrund der verknoteten Verkehrswegeführung, wirkte der Bereich des Gaudenzdorfer Knotens, welcher als Ort für eine Intervention ausgewählt und im Anschluss genauer analysiert wurde.



Analyse

Um die Qualitäten des Ortes möglichst intensiv zu erleben wurde am Gaudenzdorfer Knoten ein Picknick veranstaltet und versucht besondere Eindrücke und Qualitäten zu benennen.
Der Ort zeichnet sich durch eine räumliche Offenheit aus, die in Weite und Distanz erlebbar ist. Diese Wirkung entsteht einerseits durch die Größe des Raumes selbst, aber auch dadurch, dass die Raumgrenzen von den breiten Verkehrsflüssen aufgerissen werden und der Raum gleichsam ausfließt.
Die den Ort dominierenden Verkehrsflüsse bewirken zwar eine funktionelle Verflechtung und Verknotung verschiedener Stadtteile, der Gaudenzdorfer Knoten selbst wird jedoch von den vielen unterschiedlichen Bewegungssträngen in kleinere und größere Segmente zerteilt. Die dabei entstehenden Segmente liegen wie Inseln in einer urbanen Flusslandschaft. Es konnte festgestellt werden, dass bestimmte Qualitäten dieser urbanen Flusslandschaft Analogien zu natürlichen ‚braided river‘ Systemen aufweisen.
Braided river Systeme zeichnen sich durch eine starke Verästelung, eine hohe Dynamik, Rohheit, aber auch durch periodisch wiederkehrende Rhythmen aus.
Genau diese Dynamik und Rhythmik entsteht in der urbanen Landschaft durch die, an den Inseln vorbeiziehenden unterschiedlich schnellen Verkehrsflüssen. Durch die Geschwindigkeit und die speziellen Geräusche von PKWs, LKWs, auf Brücken geführten U-Bahngleisen entsteht aber auch eine rohe und chaotisch-brutal wirkende Stimmung. Die besondere Rhythmik, welche zwar sehr einprägsam ist, jedoch nur erlebt werden kann, wenn man einige Minuten auf einer Insel verweilt wird maßgeblich durch die Ampelschaltungen an den Kreuzungen erzeugt.
Eine weitere Qualität des Ortes konnte in der Einsehbarkeit des Ortes und in der Menge an potenziellen Beobachtern festgestellt werden, welche den Ort täglich passieren. Alleine beim motorisierten Individualverkehr ist von durchschnittlich 100.000 Fahrzeugen im Bereich des Knotens auszugehen. Dazu kommen noch die Fahrgäste der U6 und jene der Straßenbahnen.
Im Anschluss an diese räumliche Analyse, bei der besonders auf die sinnlich erlebbaren Qualitäten geachtet wurde erfolgte eine sozialwissenschaftliche Studie, die sich mit der Nutzung und Nutzungszonierung des Knotenraumes beschäftigte. Entgegen allen unseren Erwartungen konnten einige Nutzungen festgestellt werden, die nicht ursächlich mit einer Flussfunktion im Sinne der Fortbewegung in Zusammenhang standen, wie picknicken, sonnenbaden, relaxen, ....
Trotz der vielen potenziellen Beobachter wird der Ort nicht mit diesen Nutzungen in Zusammenhang gebracht, da die Qualitäten des Ortes nicht mit diesen Nutzungen in Zusammenhang gebracht werden und diese nur bedingt sichtbar werden bzw. übersehen werden.




Intervention


Ziel der Intervention ist es, vorhandene Nutzungen sichtbar zu machen, neue zu provozieren, aber auch das bewusste Erleben einer als brutal und roh erscheinenden urbanen Flusslandschaft zu ermöglichen.
Um die bereits vorhandenen Nutzungen ins Blickfeld zu rücken, aber auch um weitere Nutzungen des Ortes zu provozieren, wird die Installation von Rahmenelementen vorgeschlagen, welche aus Sicht der Nutzer als multifunktionale Möbel dienen. Diese sollen als Kristallisationspunkte die Inbesitznahme der Inseln und urbanen Strände erleichtern (siehe flux_03_Scheiß Mann.jpg). Um die Blicke zu lenken und zu fokussieren sollen die Rahmenelemente an Orten platziert werden, an denen sie besonders gut von den vorbeiströmenden bzw. an Ampeln ruhenden Verkehrsflüssen beobachtet werden können (siehe flux_02_icknicker, kein.jpg und flux_03_Scheiß Mann.jpg).
Durch die Wahl der Rahmenform und die Platzierung der Rahmen entsteht eine ironische Situation. Die Rahmen zeigen in ihrer Funktion als Möbel den PassantInnen an, dass sie die ‚absolut einsichtigen und vor Beobachtung ungeschützten‘ Insel- und Strandorte nutzen können und sollen. Die Möbel geben also eine gewisse Sicherheit und eine Bestätigung der Nutzungsmöglichkeit, gleichzeitig rücken sie in ihrer Funktion als Rahmen die NutzerInnen ganz besonders ins Blickfeld.

23 November, 2007

vernissage | steile gärten

Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur | Wettbewerb

Palmenhaus Schönbrunn
 Beginn der Veranstaltung um 18:00
Eröffnung durch Brigitte Mang, Direktorin der österreichischen Bundesgärten.
Im Anschluss an die Preisverleihung wird eine Führung durch das Palmenhaus angeboten.


Zugang Palmenhaus:
Hietzinger Tor über den Palmenhaus Garten
U4 Station Hietzing,
Straßenbahnen 58, 60,
Autobusse 51B, 56B, 58B,158B

22 Oktober, 2007

2. preis | zu \\ \\\ steil /// um wahr zu sein

Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur | Wettbewerb

Steile Gärten
… finden sich nicht nur am Hang. „Steile Gärten“ setzen ungewöhnliche Akzente und betreten gestalterisches Neuland. Sie ragen aus ihrer Umgebung heraus, auch im flachen Terrain … Gefragt sind „steile“ Entwürfe für extreme und außergewöhnliche Situationen auf allen Maßstabsebenen, die eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit einem Ort und seiner Einzigartigkeit bieten.
Eingereicht werden können Projekte für urbane oder ländliche Freiräume. Ideen für dauerhafte Gestaltungen sind ebenso gefragt wie temporäre Installationen.

Ausschreibung: Mai 2007
Abgabe: 1. Oktober 2007
Jury: 25. Oktober 2007
Preisverleihung und Vernissage:
November 2007
Anschließend Ausstellung in Wien und Berlin.

JurorInnen

Cordula Loidl-Reisch, Professorin der TU Berlin, Landschaftsarchitektin Wien-Berlin
Ursula Kose, Landschaftsarchitektin, OEGLA
QUERKRAFT – Jakob Dunkl, Architekt in Wien
Elke Krasny, Kulturtheoretikerin
Leo Zogmayer, Künstler

Protokoll der Jurysitzung

Wettbewerbsbeitrag | zu \\ \\\ steil /// um wahr zu sein

Freiraumpotential
Der Wienfluss stellt einen mehrere Kilometer langen Freiraum dar. Zwischen der Wiener Stadtgrenze bei Auhof und seiner Mündung in den Donaukanal verläuft der Fluss in Form eines Kanals durch dicht bebautes urbanes Gebiet, sein Potential als Freiraum bleibt dabei größtenteils ungenützt.

Projektziel
Ziel des Projektes ist es, auf das hohe Nutzungspotential hinzuweisen und dieses für Passanten plakativ sichtbar zu machen, um die Diskussion rund um die mögliche Nutzung des Wienflusses zu intensivieren.

linear . sektoral
Die Analyse des Gebietes zwischen Auhof und der Mündung ergab grundsätzlich zwei Bereiche für welche unterschiedliche Lösungen erarbeitet werden müssen (siehe Grafik oben).
Diese Unterteilung ergibt sich aus der Überbrückung bzw. Überplattung des Wienflusses. Der erste Bereich zwischen Auhof und dem Vorplatz von Schönbrunn erlaubt lineare, durchgängige Lösungen, da es in diesem Bereich noch keine Überplattungen gibt. Der zweite Bereich zwischen Schönbrunn und der Mündung verlangt nach sektoralen Lösungen, jeweils zwischen überplatteten Abschnitten.

Wasser
Jede Lösung, egal ob linear oder sektoral bedarf einer Thematisierung des Wassers. Dieses muss positiver Bestandteil jedes Entwurfes sein. Es ist wesentlich das Wasser fühlbar und erlebbar in den Entwurf einzubeziehen und kreativ mit den unterschiedlichen Wasserständen umzugehen. Die auf den ersten Blick jede Nutzung ausschließende Hochwassersituation muss genutzt werden. Ihre Kraft muss in eine positive Wirkung konvertiert werden, um daraus einen Mehrwert zu schöpfen der nur an diesem Ort möglich ist.

Installation
Im Bereich zwischen den U-Bahnstationen Pilgramgasse und Kettenbrückengasse werden, an langen Seilen befestigte, rasenbewachsene, rosarote Garteninseln installiert. Bei Hochwasser schwimmen diese Garteninseln und treiben entsprechend ihrer Rautenform in der Strömung. Sinkt der Wasserstand, landen die Garteninseln wieder sanft.
Um den Zugang zu den Garteninseln zu kennzeichnen werden einzelne Segmente der Otto Wagner - Geländer durch rosarote Gartenzäune ersetzt. Die Gartentüren in den Zäunen sind jedoch versperrt und es gibt keine Abstiegsmöglichkeit zum Wienfluss.

Die schwimmenden Garteninseln sollen auf die potentielle Nutzbarkeit des Wienflussbeckens als städtischen Freiraum hinweisen, aber auch auf die Wichtigkeit des reflektierten Umgangs mit dem Element Wasser und seinen unterschiedlichen Wasserständen.
Der verschlossene Gartenzaun steht für die aktuelle nicht-Nutzung des vorhandenen Potentials und soll Forderungen nach einer Öffnung des Areals provozieren, da ein bloßes zugänglich Machen des Wienflussbeckens bereits viele Nutzungen ermöglichen würde.
Das nicht vorhanden sein einer Treppe oder Rampe ist Programm

zu \\ \\\ steil /// um wahr zu sein

Das Plakat in richtig guter Qualität

Pressemeldungen

02 Juli, 2007

wilde gemüse | wilde genüsse

Universität für Bodenkultur | Gestalten mit Stauden und Gehölzen

Ausgehend von der Idee, einen Staudengarten ausschließlich mit essbaren Pflanzen zu gestalten, entstand dieser Entwurf für einen Innenhofgarten in Wien/Hernals.

Superhohe Auflösung

28 April, 2007

Städtebauliche Analyse | Paulusplatz

Universität für Bodenkultur | Städtebau

Im Rahmen der Vorlesung Städtebau entstand diese städtebauliche Analyse des Gebietes um den Paulusplatz in 1030 Wien. Ja, man kann auch in Analysen reinkippen. Irgendwie habe ich mich in dieses Gebiet, mit einer Mischung aus Gründerzeitlicher und neuerer Bebauung verliebt. Es gibt wunderbare Hinterhöfe, viel Gewerbe, lebendige Sockelzonen und sehr gute Beispiele für die Adaptierung von alten Industrie- und Gewerbebauten. Ein besonderes Beispiel für einen guten Straßenquerschnitt bietet die Petrusgasse am nordwestlichen Rand des Gebietes - einfach erlebenswert!

30 März, 2007

freiraum und identität

Universität für Bodenkultur | Bakkalaureatsarbeit

In dieser Arbeit wird die Bedeutung des (öffentlichen) Raumes für die Identitätsbildung von Wohnsiedlungen und deren BewohnerInnen erörtert. Darüber hinaus wir der Frage nachgegangen, wie die Landschaftsarchitektur zur Identitätsbildung der Siedlung und der SiedlungsbewohnerInnen beitragen kann.

Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit einer theoretischen Annäherung an das Thema Raum und Identität. Aufbauend auf einer Literaturrecherche werden die wesentlichen Prozesse der menschlichen Identifikation behandelt, um anschließend die Bedeutung des Raumes, im Wirkungsgefüge der menschlichen Identifikationsprozesse darzustellen.

Im zweiten Teil der Arbeit werden die theoretischen Erkenntnisse, mit einem praktischen Beispiel verglichen und diskutiert. Als Beispiel wurde die Neubausiedlung Berlin-Hohenschönhausen, in der über 70.000 Menschen leben, ausgewählt. Die Planergemeinschaft Hannes DUBACH und Urs KOHLBRENNER erarbeitete für diese Siedlung einen Städtebaulichen Rahmenplan. Dieser Rahmenplan beinhaltet Planungsvorschläge die der Siedlung Identität verleihen sollen und es den BewohnerInnen ermöglichen soll, sich mit ihrer Siedlung zu identifizieren. Pläne und Texte zu den identitätsrelevanten Vorschlägen werden analysiert, mit den theoretischen Erkenntnissen aus der Literaturrecherche verglichen und diskutiert.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Vorschläge der Planergemeinschaft zur Strukturierung, Gliederung und Gestaltung der Neubausiedlung, die Orientierungsmöglichkeiten in der Siedlung wesentlich verbessern und somit die Identifikation der einzelnen Stadtteile und der Siedlung selbst ermöglicht wird. Durch das gezielte etablieren von hierarchisch gegliederten, öffentlichen Räumen, wird den BewohnerInnen Raum zur sozialen Interaktion zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht es den BewohnerInnen ihre eigene Identität vor anderen Individuen darzustellen. Durch die Nutzung des öffentlichen Raumes erhält der Raum selbst Identität und kann somit zum Objekt der Identifikation werden.

Der Landschaftsarchitektur kommt in den Vorschlägen der Planergemeinschaft eine tragende Rolle zu, da die architektonische und städtebauliche Struktur der Siedlung keine Orientierungs- und Identifikationsmöglichkeiten bietet. Die gegebenen architektonischen und städtebaulichen Strukturen können nicht verändert werden. Somit müssen Identifikationsmöglichkeiten mit den Mitteln der Landschaftsarchitektur geschaffen werden.


Download now!

24 November, 2006

was heißt hier öffentlich?

Universität für Bodenkultur - Landschaftsarchitektur I

Wem gehört der öffentliche Raum? Was wird unter dem Begriff Öffentlichkeit verstanden und wie entsteht diese? Diese Arbeit versucht zu ergründen was unter dem Begriff "Öffentlichkeit" verstanden werden kann und wie Öffentlichkeit entsteht. Der Text entstand in Zusammenarbeit mit Doris Hiebl, Walter Ch. Scheinost, im Rahmen der Vorlesung "Landschaftsarchitektur I" und kann für 4,99 € bei "GRIN - Verlag für akademische Texte" erworben werden.

erhältlich bei Amazon

22 Oktober, 2006

scribbles

Von Zeit zu Zeit und immer wieder

Zeichnen ist super! Leider ist nie wirklich viel Zeit für schöne Skizzen, die man nur zum Spass macht, so wie die Nase von Sir Norman Foster.

Slideshow

29 August, 2006

russian soft discount

Auftraggeber: Shopconsult by Umdasch









Shopdesign und Branding für einen russischen Soft-Discounter.
Die zentrale Aufgabe war einen 3200sqm großen Conceptstore hinsichtlich Shopdesign und Branding zu entwickeln, der in Folge zur Auswahl von geeigneten Shop-Standorten und zum Rollout neuer Shops dient.








Die Umkleidekabinen befinden sich hinter einer vorgesetzten Wand. Um die ständige Bewegung in die Kabinen und wieder heraus zu visualisieren werden an den Oberkanten der Schwingtüren Stoffbahnen befestigt, die bis zu Decke reichen. Durch die Bewegung der Schwingtüren wird auch der semitransparente Stoff bewegt und dient somit im ganzen Shop als Hinweis auf die Umkleidekabinen.






Besonderes Augenmerk wurde auf einheitliches Branding aller Einrichtungsgegenstände und auf ein eindeutiges Orientierungssystem im gesamten Store gelegt.

28 August, 2006

2d visualisierung

Auftraggeber: Shopconsult by Umdasch

Ziel dieser 2D Visualisierung war es die einzelnen Möbeltypen, Wand und Mittelraum, deren Dimensionierung und Branding zu zeigen. Die Umsetzung dieses Konzeptes findet in Russland statt.



07 August, 2006

flash banner #2 + 3

Auftraggeber: Umdasch Shop-Concept


Flash Banner zur Bewerbung von Storebranding - Seminaren im Moskau bzw. St.Petersburg. Geschalten auf diversen russischen Sites.

30 Juni, 2006

ka_bone

Universität für Bodenkultur - Projektübung zur Landschaftsarchitektur

Dieser Entwurf entstand im Rahmen der Projektübung zur Landschaftsarchitektur. Das Bearbeitungsgebiet war der Kagraner Platz in Wien. Die Aufgabe der Projektübung war, auf die neue Bedeutung des Platzes zu reagieren, die sich durch die Verlängerung der U-Bahn Linie 1 ergibt.Kernstück des Entwurfs ist ein 250 Meter langer "backbone". Dieses Backboneelement wirkt als räumliche Klammer und begrenzt den Kernraum des insgesamt 600 Meter Platzes. Der backbone bündelt verschiedenste Funktionen wie erhöhte Räume zum liegen und spielen zwischen Naschbeerensträuchern, Sitzgelegenheiten, Aussichtspunkten und Rodelhügel an den hochgezogenen Enden, Schanigärten, Arena, Bühne und Bim Station.

Modellfotos (flickr)
Portfolio (flickr)
Präsentationsplakat
3D Google Earth Modell (0,2mb)

.zip Datei Downloaden, entpacken und die Datei starten. (Google Earth muss installiert sein, sollte das Modell dennoch nicht angezeigt werden deaktivieren sie im Programm Google Earth, im linken Fesnter "Ebenen" die Funktion "Gelände"!)

06 April, 2006

xlarch II landscape x periments

Auftraggeber: Institut für Landschaftsarchitektur BOKU Wien

Graphische Gestaltung und Layout des Tagungsbandes für das Symposium "XLarch II landscape x periments" an der BOKU Wien.

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02 April, 2006

poster

Auftraggeber: Institut für Landschaftsarchitektur BOKU Wien


Gestaltung eines Plakats für einen Vortrag in Prag.

04 März, 2006

flash banner #1

Auftraggeber: Umdasch Shop-Concept

Flash Banner zur Bewerbung der neuen Umdasch Shop-Concept Homepage auf russischen Websites.

05 Jänner, 2006

corporate design | tischlerei barthofer

Auftraggeber: Tischlerei Barthofer / Sonntagberg

Corporate-Design Entwicklung für die Tischlerei Barthofer. Leuchtschild, Briefpapier, Visitenkarte,...




























Tischlerei-Barthofer

29 September, 2005

cad projekt

Universität für Bodenkultur - CAD gestütztes Projekt

Dieses Projekt entstand im Zuge der Lehrveranstaltung "CAD gestütztes Projekt". Ziel der Lehrveranstaltung war die planliche Darstellung eines bestehenden Projekts aus der Landschaftsarchitektur mit CAD. Voraussetzung war die absolvierung der VU Einführung in CAD.















04 September, 2005

gestaltungslehre

Universität für Bodenkultur - Gestaltungslehre

Diese Arbeiten entstanden im Zuge der Lehrveranstaltung "Gestaltungslehre" von Frau Prof. Licka.
Mittlerweile bin ich zum zweiten mal als Tutor für diese Veranstaltung engagiert.

Slideshow

20 Mai, 2005

eine auseinandersetzung mit dem thema raum

Universität für Bodenkultur - Soziologie in der Raum- und Landschaftsplanung

Eine Auseinandersetzung mit Räumen und deren Entstehung basierend auf Theorien von Martina Löw und Pierre Bourdieu. Diese Arbeit entstand im Rahmen der Vorlesung "Soziologie in der Raum- und Landschaftsplanung" und kann für 4,99 € bei "GRIN - Verlag für akademische Texte" erworben werden.

erhältlich bei Amazon

08 Mai, 2005

denk|t|raum

Auftraggeber: Zeichenfisch <><


Ziel dieses Projektes war es, einen geschützten "denktraum" im Grünen, in unmittelbarer Nähe der Büroräume zu entwickeln. Direkt vor die Glasfassade des Bürogebäudes wurde ein Teich mit einem großen Steeg plaziert. Um Räume zu schaffen und Sichtschutz zu gewähren wurde der Steg mit hoch wachsenden Gräsern und Schilf umpflanzt. Durch die Gräser ergeben sich das ganze Jahr über interessante Aspekte - Bewegung durch Wind, bizarre Erscheinung im Winter bei Rauhreif, warme Farben im Winter direkt vor dem Fenster.

06 März, 2005

fashion - shop in shop

Auftraggeber: Shopconsult by Umdasch

Die Anforderung für dieses Shop in Shop System war, drei unterschiedliche Marken zu präsentieren, dabei jedoch eindeutig als ein Shop in Shop erkennbar zu bleiben. Die Fläche der neuen Shop in Shop Einheiten wurde mit 50 - 350 sqm angegeben. Als Konsequenz daraus wird ein einheitliches Wandsystem eingesetzt. Das Branding findet an derWand dahinter bzw. darüber statt.
Analog dazu sind die Mittelraummöbel gestaltet, Brandingfarben werden nur an der teilweise einsehbaren Innenseite der Möbel verwendet.
Das zentrale Möbel im Mittelraum vereint die Funktionen eines Catwalks (Präsentation mit Puppen), aber auch hängen und legen. Generell wird der Catwalk dazu genutzt gesamte Outfits zu präsentieren.